Einleitung



Im Verlauf der Entwicklung menschlicher Gesellschaften haben sich Staedte mit rasch wachsendem Tempo zu immer dichter besiedelten und dynamisch pulsierenden Lebens- und Ballungsraeumen entwickelt. Asien erlebt diesen atemberaubenden Wachstumsprozess gegenwaertig in dramatischer Weise.

In Nepal zum Beispiel ist das Tempo dieser vielfach ungeplanten und unkontrollierten Stadtentwicklung so hoch, dass einem fast schwindelig wird. Es wird prognostiziert, dass die staedtische Bevoelkerung sich nicht nur in der Hauptstadt Kathmandu in zehn Jahren verdoppeln wird. Momentan leben im groesseren Kathmandutal rund zwei Millionen Menschen. Diese Entwicklung in geregelte Bahnen zu lenken ist eine grosse Herausforderung fuer alle mit einer nachhaltigen Stadtentwicklung befassten Regierungs- wie Nichtregierungsorganisationen (NGOs).

CIUD, ist eine solche NGO. CIUD steht fuer "Centre for Integrated Urban Development", ist also eine Anlaufstelle und ein Zentrum fuer eine integrierte und nachhaltige Stadtentwicklung. Seit 2002 forscht und beraet CIUD die Regierung und Kommunalverwaltung in allen Fragen staedtischer Entwicklung auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene. CIUD arbeitet dabei sehr eng und Hand in Hand mit den jeweiligen Stadtverwaltungen zusammen wie zum Beispiel sehr erfolgreich mit Kathmandu Metropolitan City.

Unablaessig und wichtigste Voraussetzung fuer eine nachhaltig positive Stadtentwicklung ist eine starke und dauerhafte Beteiligung der staedtischen Bevoelkerung.

Dies sind einige der Arbeitsfelder von CIUD:


Uebersetzung: Rolf Schmelzer